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In 5 Schritten zum Zeitschriften-Interview

geschrieben am 2. September 2014 in der Kategorie Tipps.

Interviews sind ein echtes Highlight in Deiner eigenen Zeitschrift und machen sie richtig spannend. Aber wie führt man eigentlich professionelle Interviews? Wir haben für Dich dier besten Tipps zusammengestellt.

Ein Interview ist eine unterhaltsame und kreative Art, um ein paar Seiten Deiner Zeitschrift mit Erinnerungen zu füllen.

In nur fünf einfachen Schritten bereitest Du Dein Interview vor, führst es durch und schreibst einen schönen Text darüber

1. Der Interviewer, der Interviewte und die Stimmung

Jedes Interview beginnt mit der Auswahl eines Themas und eines Interviewten. Je nachdem, was für eine Zeitschrift du machst und für wen sie sein soll.
Wenn Du ein Hochzeitsmagazin für ein Paar gestaltest, dann macht es Spaß, sowohl die Braut, als auch den Bräutigam zu interviewen oder die Schwiegereltern oder Geschwister des Paares.
Wenn Du eine Geburtstagszeitschrift machst, ist ein Interview mit Geschwistern, Kindern oder alten Freunde oder Kollegen eine tolle Bereicherung.

Ganz wichtig für ein Interview ist die Stimmung währenddessen. Ein Interview kann zum Beispiel lustig oder ernst bzw. auf die vergangenen oder zukünftigen Ereignisse bezogen sein. Die Entscheidung, in welcher Stimmung das Interview geführt wird, entscheidet darüber, wie es später in der Zeitschrift zu lesen sein wird. Deshalb ist sie so wichtig!

2. Vorbereitung

Jede gute Interviewer weiß, dass es nicht professionell ist, unvorbereitet in das Gespräch zu gehen. Bevor das Interview also stattfinden kann, mache Dir Notizen zu den Dingen, die Du unbedingt fragen möchtest oder über die Du sprechen willst. Es ist auch immer gut, ein Getränk oder einen Snack zum Interview mitzubringen, um die Stimmung aufzulockern.

Obwohl in diesen Tagen die meisten Menschen ein Smartphone besitzen, ist es ratsam, eine Kamera mit zum Interview zu nehmen, um möglichst qualitativ hochwertige Fotos für den Artikel in der Zeitschrift zu bekommen.

Auch die Wahl des Ortes ist wichtig für das Interview. Dort sollte es weder zu laut oder störend sein, andererseits aber auch nicht zu ruhig und öde. Bei größerer Entfernung zum Interviewten ist eine tolle Möglichkeit, das Interview einfach per Skype zu machen.

Ein Diktiergerät oder eine entsprechende Smartphone-App ist bei einem Interview immer gut. So musst Du Dir während des Gespräches nicht die ganze Zeit Notizen machen und kannst Dich voll und ganz auf das Gespräch konzentrieren. Das gesamte Interview kannst Du Dir dann später in Ruhe so oft anhören, wie Du es möchtest. 

3. Das Gespräch

This is, where the Magic happens! Du triffst den Interviewten, setzt Dich hin und zückst Deine Liste mit den Fragen, die Du stellen möchtest. Ganz wichtig: Behalte immer im Hinterkopf, dass es ein Gespräch ist und kein Verhör!

Wenn Dein Gegenüber spricht, sei nicht zu schüchtern und frage ruhig nach, wenn Du etwas genauer wissen möchtest!
Beobachte den Interviewten: Ist er nervös, dann beruhige ihn. Sorge für eine entspannte und freundliche Stimmung während Eures Gesprächs.

Ab und an bietet es sich an, den bisherigen Gesprächsverlauf kurz zusammenzufassen, um sicher zu sein, dass Du alles richtig verstanden hast. Manchmal kommen dabei aber auch noch neue Informationen zu Tage.

Vielleicht das Allerwichtigste: Sorge Dich nicht, wenn nicht alles genau so abläuft, wie Du es geplant hast. Von ausgetretenen Pfaden abzukommen, ist oft der beste Weg, um wichtige oder interessante Informationen zu bekommen, die sonst untergegangen wären.

4. Formuliere das Interview aus

Nach dem Interview kannst Du entscheiden, wie Du es auf Papier bringen möchtest. Wenn Du das Interview aufgezeichnet hast, kannst Du es zunächst transkribieren (Vorsicht: Das ist eine Menge Arbeit!). Eine einfachere Möglichkeit ist, sich das Interview mehrfach anzuhören und die Passagen rauszuschreiben, die Du wörtlich zitieren möchtest oder für Deine Zeitschrift am relevantesten hältst.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, ein Interview zu gestalten. Die einfachste Art ist wohl, Fragen und Antworten aufeinander folgend abzudrucken.
Ein anderer Weg besteht darin, eine Geschichte zu schreiben, in der Du einen allgemeinen Text über das Gespräch formulierst und nur einzelne Aussagen des Interviewten in Anführungszeichen im Text zitierst.
Schließlich kann man aber auch alle wörtlichen Zitate komplett weglassen und das ganze Interview in eigenen Worten niederschreiben. Dies wird häufig verwendet, wenn es nicht genügend konkrete Aussagen oder Zitate zur Verfügung stehen, die die allgemeine Meinung des Interviewten sind.

5. Das Wichtigste: Habt Spaß zusammen!

Last but not least, stelle sicher, dass alle Beteiligten Spaß haben!
Denke unbedingt daran, Fotos zu knipsen, um sie Deinem Artikel hinzuzufügen!

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